US-Kongress: Jon Ossoff ist Trumps Angstgegner

Ein 30-jähriger Demokrat könnte die Agenda des Präsidenten durcheinanderwirbeln.

Im Hintergrund hört man Gewehrschüsse. Auf einer Trage wird der bei einem Anschlag in der vorigen Woche schwer verletzte Kongressabgeordnete Steve Scalise vom Platz getragen. „Die verwirrte Linke applaudiert, wenn auf Republikaner geschossen wird“, empört sich der Kommentator: „Wann wird das enden? Sicherlich nicht, wenn Jon Ossoff am Dienstag gewinnt.“

Der geschmacklose TV-Spot einer Trump-nahen Unterstützergruppe markiert die jüngste Eskalation im Kampf um die Nachbesetzung eines Sitzes im US-Repräsentantenhaus. Gerade einmal 700.000 Menschen leben im sechsten Kongressbezirk des Bundesstaates Georgia. Doch der Urnengang  in der wohlhabenden Region nördlich von Atlanta an diesem Dienstag (20.6.) wird in ganz Amerika mit Spannung verfolgt. Von „einer der folgenreichsten Nachwahlen seit Jahrzehnten“, schreibt die New York Times. Und das hat viel mit Jon Ossoff zu tun.

Mit gerade einmal 30 Jahren ist der frühere Mitarbeiter eines Abgeordneten schon jetzt ein Shooting-Star der Demokraten. Immerhin hat es Ossoff geschafft, in dem seit 1979 von den Republikanern gehaltenen Bezirk mächtig...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung