Zuckerberg von US-Kongress gegrillt: Die 6 wichtigsten Erkenntnisse

Leonhard Landes
Musste sich unangenehmen Fragen stellen: Facebook-CEO Mark Zuckerberg.

Kreidebleich und mit stockender Stimme: Am Dienstag war Facebook-Chef Mark Zuckerberg anzusehen, wie unangenehm ihm die Situation war. 

Senatoren befragten Zuckerberg im Handelsausschuss des US-Senats zum großen Datenskandal seines Unternehmens: Ein App-Entwickler hat laut Angaben von Facebook die Daten von bis zu 87 Millionen Nutzern unrechtmäßig an die britische Firma Cambridge Analytica weitergeleitet.

Zuckerberg entschuldigte sich abermals für seine Fehler in dem Skandal und stellte sich den Fragen der US-Senatoren.

Die sechs wichtigsten Erkenntnisse aus der Anhörung – auf den Punkt gebracht:

Darum geht es bei dem Datenskandal bei Facebook:

► Das größte soziale Netzwerk der Welt wusste seit Ende 2015 von einer unerlaubten Datenweitergabe an Cambridge Analytica. Das Unternehmen gab sich aber mit der Zusicherung der Firma zufrieden, dass die Daten gelöscht worden seien. 

► Der Skandal ist zudem ein brisantes Politikum: Cambridge Analytica arbeitete 2016 für das Wahlkampfteam des späteren US-Präsidenten Donald Trump.

► Trumps Team hatte gezielt Facebook-Nutzer durch Wahlkampfwerbung angesprochen – auf Basis persönlicher Daten. Unklar ist, wie groß der Einfluss von Cambridge Analytica auf den US-Wahlkampf war – und inwiefern die illegal erhaltenen Daten dabei eine Rolle gespielt haben.

► Für Facebook steht nun sehr viel auf dem Spiel: US-Politiker wollen strengere Regulierungen zum Datenschutz. Das könnte zu Einschränkungen des Geschäftsmodells des sozialen Netzwerks führen. Denn Nutzerdaten sind wertvolle Informationen für andere Unternehmen, um Werbung zu schalten. 

Die sechs wichtigsten Aussagen von Zuckerberg:

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