US-Klimapolitik: Regierungsbericht bringt Trump ins Schwitzen

US-Präsident Donald Trump rühmt sich, den „Krieg gegen die Kohle“ beendet zu haben. Der Chef seiner Umweltbehörde EPA, Scott Pruitt, bezweifelt den menschlichen Einfluss auf die Erderwärmung. Das amerikanische Landwirtschaftsministerium hat gerade sein Personal angewiesen, künftig statt vom Klimawandel nur noch von „Wetterextremen“ zu reden.

Doch nun landet ein 545 Seiten dicker Wälzer auf den Schreibtischen des Weißen Hauses. Er wurde von Regierungsexperten bei 13 Bundesbehörden erstellt und kommt zu einem ebenso eindeutigen wie alarmierenden Befund: „Die Amerikaner spüren die Effekte des Klimawandels schon jetzt“, schreiben die Autoren. Die Durchschnittstemperaturen in Nordamerika seien drastisch gestiegen. Und für diesen Effekt seien „hauptsächlich menschliche Aktivitäten – besonders der Ausstoß von Treibhausgasen – verantwortlich“.

Ein Dokument des Widerspruchs gegen Trumps Klima-Politik

Im sommerlich aufgeheizten Washington, wo passenderweise gerade die altersschwache Klimaanlage des Weißen Hauses ausgetauscht wird, ist die Studie der Nationalen Wissenschaftsakademie der USA ein Politikum ersten Ranges. Eigentlich müsste die Umweltbehörde EPA sie bis zum 18. August gegenzeichnen. Dann würde sie Teil des Nationalen Klima-Gutachtens, das die Regierung alle vier Jahre vorlegen muss. Doch...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung