US-Kleinstadt: Bär bekommt Verwarnung von Sheriff

Ein Braunbär hat sich im Norden Kaliforniens aus den Wäldern in eine Kleinstadt verirrt. Dort streifte er in der Nacht vor den Schaufenstern umher. Der stellvertretende Sheriff ertappte den Bären bei seinem Rundgang – und maßregelte das Tier auf amüsante Weise.

In vielen Teilen der USA trifft man auf wilde Tiere. Wer in den Rocky Mountains unterwegs ist, kann schon mal einem Puma begegnen. Entlang des Mississippis trifft man hin und wieder auf Alligatoren und im Mittleren Westen ist es keine Seltenheit, wenn man auf den weiten Prärien ganzen Bisonherden beim Grasen zusehen kann.

Manchmal kommt es allerdings auch vor, dass diese wilden Amerikaner aus ihrem Revier ausbüxen und urbane Gefilde heimsuchen. Unlängst geschehen in der nordkalifornischen Kleinstadt Kings Beach. Dort irrte vor Kurzem des Nachts ein ausgewachsener Bär durch eine der Einkaufsstraßen. An Schaufenstern entlang trottete der Pelzträger gemütlich vor sich her.

In Nordkalifornien hat sich ein Bär in eine Stadt verirrt. (Bild: ddp Images)

Ein Video zeigt nun, wie der stellvertretende Sheriff in seinem Auto neben dem Tier anhält, die Fensterscheibe runterlässt und sagt: „Hey, großer Junge! Brich nicht in diese Geschäfte ein.“ Und als ob der Bär verstanden hätte, hielt er inne und wechselte die Straßenseite. Dort verschwand er im Dunkel eines kleinen Parks. Das Video wurde mittlerweile mehr als 800.000 Mal angeklickt.

Der Bär ist das Hoheitszeichen des Bundesstaates und befindet sich auch auf der Flagge Kaliforniens. Immer wieder verirren sich die großen Waldbewohner in einer der Städte. Begegnungen mit Menschen verlaufen meist relativ harmlos.