US-Industrie produziert mehr - Chipmangel belastet Autoproduktion

·Lesedauer: 1 Min.

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Industrie hat im Juni mehr produziert, obwohl die Autoproduktion weiter unter dem erheblichen Mangel an Halbleitern leidet. Die Gesamtproduktion stieg gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent, wie die US-Notenbank Fed am Donnerstag in Washington mitteilte. Das lag etwas unterhalb der Markterwartungen von plus 0,6 Prozent. Der Zuwachs folgt auf einen Anstieg von 0,7 Prozent im Vormonat.

Die Warenproduktion im verarbeitenden Gewerbe sank jedoch von Mai auf Juni um 0,1 Prozent. Besonders belastete die Auto- und Autoteileproduktion, die wegen des Chipmangels um 6,6 Prozent nachgab. Ohne den Automobilsektor wuchs die Produktion im verarbeitenden Gewerbe.

Die Versorger erhöhten ihren Ausstoß deutlich um 2,7 Prozent. Laut Fed geht der Zuwachs vor allem auf die Hitzewelle in weiten Teilen der USA zurück, die den Bedarf an elektrischer Kühlung erhöht habe. Im Bergbau stieg die Aktivität ebenfalls an.

Zum Vorjahr erholte sich die Gesamtproduktion um 9,8 Prozent, sie lag aber immer noch niedriger als vor Übergriff der Corona-Pandemie auf die USA im Februar 2020. Ähnliches gilt für die Kapazitätsauslastung, die gegenwärtig 75,4 Prozent beträgt.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.