US-Forscher haben einen 500 Seiten langen Bericht erstellt, der Trump bloßstellen könnte

Annette Dönisch
Donald Trump

Alle vier Jahre untersuchen Forscher im Auftrag der US-Regierung das Klima in den USA. Das neueste Ergebnis des sogenannten National Climate Assessment dürfte dem US-Präsidenten Donald Trump missfallen. Doch von seiner Zustimmung hängt ab, ob der Bericht veröffentlicht wird.

Die Ergebnisse der Forscher sind bereits bekannt, denn der „New York Times“ wurde ein Entwurf des 500-Seiten-Berichts zugespielt. Darin steht, dass die Durchschnittstemperatur in den USA seit 1980 drastisch gestiegen ist. Die letzten Jahrzehnte waren die wärmsten seit 1500 Jahren.

Die Menschen spüren den Klimawandel

Doch dies sind nicht nur Zahlen ohne Folgen für das Land. Der Bericht kommt auch zu dem Ergebnis, dass die Amerikaner den Effekt des Klimawandels bereits spüren. Weiterhin bestätigen die Forscher, dass der Klimawandel durch menschliches Handeln stattfindet. So seien die Hitzewelle in Europa 2003 und in Australien 2013 mit „relativ großer Sicherheit“ auch durch Zutun des Menschen ausgelöst worden. 

Dies jedoch streitet die Trump-Regierung bislang ab. Laut ihr wird der Klimawandel nicht durch den Menschen herbeigeführt. Es ist daher fraglich, ob der US-Präsident der Veröffentlichung der National Climate Assessement zustimmen wird.

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