US-Firmen kündigen nach Ja zur Steuerreform Investitionen und Bonuszahlungen an

Boeing-Chef Muilenburg

Nach dem Ja für die Steuerreform haben mehrere große US-Unternehmen Wohltaten für ihre Beschäftigten angekündigt. Der Telekommunikationskonzern AT&T erklärte am Mittwoch, er werde seinen 200.000 Angestellten einen Bonus von jeweils 1000 Dollar (844 Euro) zahlen, und zwar noch in den Weihnachtsferien. Außerdem werde AT&T im kommenden Jahr eine Milliarde Dollar mehr investieren als bislang geplant.

Der Flugzeugbauer Boeing kündigte an, er werde 300 Millionen Dollar zusätzlich investieren, etwa in die Ausbildung der Angestellten und in Maßnahmen für den "Arbeitsplatz der Zukunft". Die Regionalbank Fifth Third Bancorp will den Mindestlohn für alle Angestellten auf 15 Dollar anheben und mehr als 13.500 Beschäftigten eine Sonderprämie von 1000 Dollar zahlen.

Die Steuerreform war am Mittwoch abschließend verabschiedet worden. Sie sieht eine drastische Senkung der Unternehmensteuer von 35 auf 21 Prozent vor.

Die Reform werde das Wirtschaftswachstum anschieben und "gut bezahlte Jobs" schaffen, erklärte AT&T-Chef Randall Stephenson. "Wir applaudieren und danken dem Kongress und der Regierung für ihre Führung", erklärte Boeing-Chef Dennis Muilenburg. Sie hätten die Gelegenheit ergriffen, "wirtschaftliche Energie in den USA zu entfesseln".