US-Firma verpflanzt Mitarbeitern Mikrochip

US-Firma verpflanzt Mitarbeitern Mikrochip

Ist das noch Science-Fiction oder schon Realität? Three Square Market pflanzt seinen Mitarbeitern einen Mikrochip ein. Das teilt die US-Firma für IT-Dienstleistungen in ihrem Blog mit. Bereits 50 Mitarbeiter haben ihre freiwillige Teilnahme an dem Projekt zugesagt. Ihnen wird der RFID-Chip am 1. August bei einer sogenannten "Chip Party" in die Hand implementiert.

Die Reiskorn große Technik kostet das Unternehmen pro Kopf 300 Dollar und soll mit einer Spritze innerhalb von Sekunden zwischen Daumen und Zeigefinger eingesetzt werden. In ihr wird die Near Field Communication (NFC) genutzt, die auch beim kontaktlosen Bezahlen mit Kreditkarten und Mobile Payments zum Einsatz kommt.

Der Mikrochip soll wie eine Art Ausweis und Kreditkarte funktionieren. Mitarbeiter können Türen öffnen, Geräte bedienen oder das Essen in der Kantine und am Kaffeeautomaten bezahlen. Auch medizinische und gesundheitliche Informationen können hinterlegt werden. Ein GPS-Tracking gibt es nicht. Datenschützer befürchten dennoch, dass sich das Unternehmen gläserne Mitarbeiter schafft, die es überwachen kann. Der Mikrochip soll wieder entfernbar sein – so als würde ein Arzt einen Splitter aus der Hand ziehen.

"Diese Technologie wird der Standard und ermöglicht es dir, sie als Ausweis, im öffentlichen Verkehr oder bei Einkäufen zu nutzen", ist Firmenchef Todd Westby vom Produkt überzeugt. Er spricht von einer "Evolution der Zahlungsmittel".