US-Bergsteiger an Mexikos höchstem Gipfel tödlich verunglückt

Der auch alsPico de Orizaba bekannte Berg Citlatépetl

Beim Aufstieg zu Mexikos höchstem Gipfel ist ein Bergsteiger aus den USA tödlich verunglückt. Der Mann erklomm den inaktiven Vulkan Citlaltépetl mit drei weiteren Kletterern, wie Rubén Darío Herrera, Leiter des regionalen Katastrophenschutzes, am Mittwoch sagte. Die vier Kletterer waren demnach paarweise unterwegs. Am Dienstag sei eine Zweiergruppe in eine Felsspalte gestürzt, wobei laut Polizei ein Bergsteiger ums Leben kam.

Sein Begleiter habe die Leiche "gesichert" und "gekennzeichnet" in der Nähe des Vulkangipfels zurückgelassen. Dann begann er dem Polizeibericht zufolge den Abstieg, um "Kontakt zur US-Botschaft aufzunehmen und um Hilfe zu bitten". Wegen niedriger Temperaturen und starken Windes blieb die Suche der Bergretter bisher jedoch erfolglos.

Der 5610 Meter hohe Berg befindet sich auf der Grenze zwischen den mexikanischen Bundesstaaten Puebla und Veracruz und ist ein beliebtes Ziel für Profi-Bergsteiger und Amateurkletterer aus der ganzen Welt. Im Jahr 2015 wurden an dem auch als Pico de Orizaba bekannten Berg in 5200 Metern Höhe zwei mumifizierte Tote entdeckt, die wegen ihrer gefährlichen Lage aber nicht geborgen werden konnten. Eine weitere am Berg entdeckte mumifizierte Leiche befindet sich heute in einem lokalen Museum.