US-Arbeitsmarkt startet schwungvoll ins neue Jahr

Die Arbeitslosenquote im April lag bei 3,9 Prozent

Der Arbeitsmarkt in den USA ist mit Schwung ins Jahr gestartet. Im Januar wurden unter dem Strich 200.000 neue Stellen geschaffen, wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte. Damit wurden die Vorhersagen übertroffen, die bei rund 180.000 Jobs lagen. Die Arbeitslosenquote verharrte allerdings im vierten Monat in Folge bei 4,1 Prozent. Das ist der niedrigste Stand seit 17 Jahren.

Das Ministerium korrigierte zugleich die Zahlen zum Stellenzuwachs im Dezember nach oben. Unter dem Strich entstanden in diesem Monat 160.000 neue Stellen, statt der zuvor geschätzten 148.000. Im Gesamtjahr 2017 wurden demnach 2,17 Millionen neue Jobs geschaffen. Das war allerdings weniger als 2016, als es noch 2,34 Millionen waren.

US-Präsident Donald Trump hatte sich selbst am Dienstag in seiner ersten Rede zur Lage der Nation enorme Erfolge bei der Belebung des Arbeitsmarkts bescheinigt. Tatsächlich begann die positive Entwicklung jedoch schon lange vor seinem Amtsantritt. Unter Trumps Vorgänger Barack Obama sank die Arbeitslosenquote von zehn Prozent im Jahr 2010 auf unter fünf Prozent.