US-Anleihenkurse drehen ins Plus - Geldpolitik bleibt im Fokus

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NEW YORK (dpa-AFX) - US-Staatsanleihen haben am Freitag ihre Verluste zum Handelsstart im Verlauf in Gewinne umgemünzt. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) legte zuletzt um 0,13 Prozent auf 118,91 Punkte zu. Die Rendite für zehnjährige Staatspapiere betrug 2,90 Prozent.

Die Maßnahmen der US-Notenbank Fed zur Bekämpfung der hohen Inflation bleiben das bestimmende Thema an den Finanzmärkten. Erst am Mittwoch war die Rendite für zehnjährige Staatspapiere mit 2,98 Prozent auf ein Hoch seit Ende 2018 geklettert.

An der Wall Street ging es für Aktien am Freitag erneut deutlich bergab, nachdem bereits am Donnerstag die Furcht der Anleger vor deutlich steigenden Zinsen die Aktienkurse erheblich belastet hatte. Am Anleihenmarkt könnte sich der Renditeauftrieb fortsetzen und so auch dort die Kurse weiter unter Druck setzen. Der bereits vier Jahrzehnte andauernde Abwärtstrend bei den Zinsen drohe zu brechen, erläuterte Analyst Konstantin Oldenburger vom Broker CMC Markets.

Zur Bekämpfung der hohen Inflation erwägt die Fed bei ihrer nächsten Sitzung Anfang Mai eine Erhöhung des Leitzinses um 0,5 Prozentpunkte. Es sei angesichts der Inflation und der Erhöhung des Leitzinses um 0,25 Prozentpunkte im März "angemessen, ein bisschen schneller vorzugehen", hatte Notenbank-Chef Jerome Powell am Donnerstag gesagt.

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