US-Anleihen stark unter Druck - Rendite 1,63 Prozent

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NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen sind am Freitag deutlich gesunken. Im Gegenzug legten die Renditen kräftig zu und knüpften damit an den jüngsten Höhenflug an.

Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) fiel zuletzt um 0,51 Prozent auf 131,82 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen stieg im Gegenzug auf 1,63 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit mehr als einem Jahr.

Erneut sorgte das billionenschwere Konjunkturprogramm in den USA und Fortschritte mit der Corona-Impfkampagne für Druck auf die Festverzinslichen. US-Präsident Joe Biden will die Staffelung nach Impfgruppen in der Corona-Pandemie aufheben und Impfstoffe bis spätestens 1. Mai für alle Erwachsenen in den USA freigeben lassen. Biden stellte seinen Landsleuten in Aussicht, am Nationalfeiertag am 4. Juli wieder in kleinen Gruppen feiern zu können.

Im Februar waren die Erzeugerpreise in etwa wie von Analysten erwartet gestiegen. Das Konsumklima in den USA hellte sich im März dagegen deutlicher auf als gedacht. Die von der Universität Michigan erhobene Verbraucherstimmung stieg gegenüber dem Vormonat um 6,2 Punkte auf 83,0 Zähler, wie die Universität am Freitag nach einer ersten Erhebung mitteilte. Das ist der höchste Stand seit einem Jahr. Analysten hatten im Schnitt mit einem geringeren Anstieg auf 78,5 Punkte gerechnet.