US-Anleihen: Rendite steigt auf Viermonatshoch

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NEW YORK (dpa-AFX) - US-Staatsanleihen haben am Mittwoch im Kurs weiter nachgegeben. Im Gegenzug stieg die Rendite von zehnjährigen Papiere mit 1,57 Prozent auf den höchsten Stand seit knapp vier Monaten. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) fiel dagegen um 0,06 Prozent auf 131,66 Punkte.

Für Zinsauftrieb sorgen vor allem die steigenden Inflationserwartungen. Hintergrund sind stark steigende Preise für Energie und anhaltende Verspannungen im weltweiten Warenhandel. Die Haltung vieler Notenbanken, dass die derzeit erhöhte Inflation eine temporäre Angelegenheit ist, wird damit zunehmend auf die Probe gestellt.

Die steigenden Inflationserwartungen treiben an den Kapitalmärkten die Renditen von festverzinslichen Wertpapieren, da Anleger für den erwarteten Teuerungsschub entschädigt werden wollen. Entsprechend steigt die Inflationsprämie von länger laufenden Staatsanleihen.

Konjunkturdaten aus den USA überraschten unterdessen positiv. Laut dem Dienstleister ADP sind um September deutlich mehr Stellen in der Privatwirtschaft entstanden als von Analysten erwartet. Der ADP-Bericht gilt als Indikator für den am Freitag anstehenden Jobbericht der Regierung. Diesem wird eine große Bedeutung für die Frage zugesprochen, ob die US-Notenbank Fed demnächst ihre Geldpolitik etwas weniger großzügig ausgestaltet.

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