US-Anleihen legen etwas zu

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NEW YORK (dpa-AFX) - US-Staatsanleihen sind zu Handelsbeginn am Mittwoch moderat gestiegen. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) legte um 0,09 Prozent auf 136,53 Punkte zu. Die Rendite der zehnjährigen Anleihe betrug 1,12 Prozent und bewegte sich damit nur etwas unter dem am Vortag erreichten, höchsten Stand seit März 2020 bei 1,18 Prozent. Im späten Handel am Dienstag war die Rendite etwas unter Druck geraten, nachdem zehnjährige Staatsanleihen bei der monatlichen Versteigerung durch das Finanzministerium stark nachgefragt worden waren.

An diesem Mittwoch blickten die Anleger auf die jüngsten Inflationsdaten aus den USA. Dort sind die Verbraucherpreise im Dezember zwar etwas stärker gestiegen als erwartet. Insgesamt aber weise die Inflationsrate immer noch auf einen geringen Preisdruck hin, schrieb Analyst Patrick Boldt von der Landesbank Helaba. Auch die Kerninflation ohne im Preis meist schwankende Komponenten wie Energie und Lebensmittel liege unterhalb des Zielbereichs der Fed. Damit sei das Inflationsniveau alles in allem als moderat zu bezeichnen. Für den Anleihemarkt ist dies positiv, da die Inflationsdaten nicht für eine straffere Geldpolitik der US-Notenbank sprechen.