US-Anleihen: Kursverluste - Fed peilt straffere Geldpolitik an

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NEW YORK (dpa-AFX) - US-Staatsanleihen haben nach den geldpolitischen Signalen der US-Notenbank (Fed) ihre Verluste ausgeweitet. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) fiel am Mittwoch zuletzt um 0,11 Prozent auf 133,05 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihe betrug 1,32 Prozent.

Die Fed hält zwar vorerst an ihrer sehr lockeren Geldpolitik fest, steuert aber auf eine weniger großzügige Linie zu. Die Notenbank signalisierte, dass die konjunkturstützenden Käufe von Wertpapieren demnächst zurückgefahren werden könnten.

"Falls die Fortschritte im Großen und Ganzen wie erwartet anhalten, ist der Ausschuss der Ansicht, dass eine Drosselung des Tempos der Anleihekäufe bald gerechtfertigt sein könnte", erklärte die US-Notenbank. Die Wirtschaft habe sich auf die Ziele der Zentralbank zu bewegt. Die Inflation war zuletzt hoch, während die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt sich von der Pandemie erholten.

Generell belastete die insgesamt freundliche Stimmung an den Finanzmärkten die als sicher geltenden Staatsanleihen. Die Sorgen um die Schieflage des chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande sind etwas in den Hintergrund getreten, so dass die Börsen in den USA und Europa auf Erholungskurs sind. Nach eigenen Angaben hat sich Evergrande Luft bei Zinszahlungen verschafft.

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