US-Anleihen geben im frühen Handel nach

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NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen sind am Freitag im frühen Handel gesunken. Marktbeobachter verwiesen auf eine allgemein freundliche Stimmung an den Finanzmärkten und eine damit verbundene schwächere Nachfrage nach vergleichsweise sicheren Anlagen wie amerikanische Staatspapiere. Der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) fiel im frühen Handel um 0,14 Prozent auf 133,31 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe betrug 1,32 Prozent.

Nachdem die europäischen Börsen bereits zulegen konnten, zeichneten sich auch in New York Kursgewinne am Aktienmarkt ab. Zum Handelsauftakt am US-Rentenmarkt war bekannt geworden, dass die Preise auf Herstellerebene in den USA weiter anziehen. Im August stiegen die Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,3 Prozent. Das ist der stärkste Zuwachs seit Beginn der Berechnungen im Jahr 2010.

Dies dürfte die Inflationserwartungen weiter anheizen. Die Erzeugerpreise beeinflussen die Verbraucherpreise, an denen die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik ausrichtet. Im Juli waren die Verbraucherpreise auf Jahressicht um 5,4 Prozent gestiegen. Das ist deutlich mehr als das Ziel der Fed von zwei Prozent. Allerdings betrachtet die Notenbank den Anstieg als zeitweilig und durch Sonderfaktoren getrieben. Sie will daher geldpolitisch nicht reagieren.

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