US-Anleihen machen anfängliche Kursverluste wett

dpa-AFX

NEW YORK (dpa-AFX) - US-Staatsanleihen haben am Mittwoch ihre anfänglichen Kursverluste wettmachen können und sich nur noch wenig von der Stelle bewegt. Entsprechend kamen die entsprechend gestiegenen Renditen für die festverzinslichen Wertpapiere zuletzt auch wieder zurück.

Auslöser des anfänglichen Zinsauftriebs war eine Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg gewesen, wonach China über eine Verringerung oder gar einen Stopp seiner Käufe amerikanischer Staatsanleihen nachdenkt. Da das Land der größte Gläubiger der USA ist, wäre das ein schwerer Schlag für die Vereinigten Staaten. Zudem kommt der Warnschuss in einer Zeit rückläufiger Anleihebestände der amerikanischen Notenbank und einer absehbar weiter steigenden US-Staatsverschuldung aufgrund der jüngsten Steuersenkungen. Derweil rechnen die Experten von Capital Economics nicht mit einem weiteren substanziellen Renditeanstieg - auch wenn die jüngste Entwicklung zunächst noch weitergehen dürfte.

Zweijährige Anleihen stagnierten bei 99 26/32 Punkten. Sie rentierten mit 1,97 Prozent. Fünfjährige Anleihen gewannen 1/32 Punkt auf 99 2/32 Punkte und rentierten mit 2,32 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Papiere stiegen um 2/32 Punkte auf 97 14/32 Punkte und rentierten mit 2,54 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren gewannen 6/32 Punkte auf 97 10/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,89 Prozent.