US-Anleihen: Überwiegend Kursverluste zu Handelsbeginn

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen sind am Dienstag zu Handelsbeginn überwiegend gefallen. In fast allen Laufzeitbereichen stiegen die Renditen.

Die freundlich erwartete Eröffnung der US-Aktienmärkte belastete die Festverzinslichen etwas. Die Erwartungen auf Lockerungen der Beschränkungen in der Corona-Krise sorgen weltweit für etwas Zuversicht.

Im weiteren Handelsverlauf steht am Nachmittag mit dem Einkaufsmanagerindex ISM für den Dienstleistungssektor ein wichtiger Konjunkturindikator auf dem Kalender. Der Dienstleistungssektor wurde durch das Herunterfahren des öffentlichen Lebens in der Corona-Krise besonders stark belastet. Volkswirte erwarten einen historischen Einbruch.

Die Corona-Krise hat sich auch in den Handelsdaten der USA im März bemerkbar gemacht. Das Defizit in der Handelsbilanz ist merklich gestiegen. Sowohl Exporte als auch Importe wurden durch die Krise belastet.

Zweijährige Anleihen verharrten bei 99 28/32 Punkten. Sie rentierten mit 0,181 Prozent. Fünfjährige Anleihen sanken um 1/32 Punkt auf 100 Punkte. Sie rentierten mit 0,367 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen verloren 8/32 Punkte auf 107 30/32 Punkte. Sie rentierten mit 0,660 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren fielen um 1 11/32 Punkte auf 116 15/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,324 Prozent.