Urteil des Kölner Amtsgerichts: „Drei Kilo Gold“ als Mitgift gefordert

Zwei Cousins schlugen einen 25-Jährigen zusammen.

Weil sie vor der Moschee an der Taunusstraße in Humboldt/Gremberg einen 25-Jährigen zusammenschlugen und sein Handy beschädigten, sind zwei Cousins vor dem Amtsgericht zu jeweils sieben Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden.

Der Streit entbrannte im Dezember 2016, als Freunde und Angehörige eines Hochzeitspaars in den Büroräumen der Moschee zusammenkamen, um den Ehevertrag auszuhandeln. Der 25-Jährige, damals Trauzeuge des Bräutigams, hatte Protest eingelegt, als die Seite der Braut statt eines vorab vereinbarten kleinen Geldbetrags „drei Kilo Gold“ als Mitgift vom Bräutigam forderte.

Schlägerei auf Moschee-Gelände

Danach kam es zu der Schlägerei auf dem Gelände der Moschee, bei der der 25-Jährige nach eigenen Angaben fünf Minuten lang mit Schlägen und Tritten malträtiert wurde. Die 26 und 21 Jahre alten Cousins – der ältere ist der Bruder der Braut – beteuerten, auch vom Opfer geschlagen worden zu sein. Der Geschädigte wiederum gab zu Protokoll, dass ihn der 26-Jährige sogar kurz vor der Verhandlung im Gerichtsgebäude tätlich angegangen sei. (cht)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta