Upamecano als Alaba-Nachfolger? "Mit Handkuss nehmen"

SPORT1
·Lesedauer: 2 Min.

Es ist nicht lange her, da war Dayot Upamecano ein extrem gefragter Mann auf dem Transfermarkt.

Im Frühjahr wurde der Franzose von RB Leipzig unter anderem mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht.

Aktuell befindet sich der 22-Jährige etwas im Formtief, leistete sich beim Champions-League-Spiel gegen Paris St.-Germain mehrere Patzer und verursachte einen Elfmeter.

Dennoch könnte das Thema Upamecano (Vertrag bis 2023) beim FCB wieder ein akutes werden, wie SPORT1-Experte Mario Basler im Fantalk erklärte.

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Upamecano als Alaba-Ersatz?

Hintergrund: Durch die schwierige Situation um David Alaba könnte der Rekordmeister spätestens im Sommer einen Verteidiger brauchen.

"Ich könnte mir gut vorstellen, dass das ein Spieler ist, der nächstes Jahr zum FC Bayern geht, sollte die Geschichte mit Alaba wirklich so ausgehen, dass er weg geht", sagte Basler: "Vielleicht geht Alaba ja auch schon im Winter weg."

Als mögliche Destination für Alaba nennt Basler den FC Liverpool, zu dem im Sommer schon Thiago wechselte. Jürgen Klopp habe dort seit Virgil van Dijks Verletzung "großen Bedarf auf der Innenverteidiger-Position".

Basler: Musst ihn mit Handkuss nehmen

Doch ist Upamecano überhaupt gut genug für die Münchener?

"Ich halte ihn für stark genug. Denn, wenn er in einer stärkeren Mannschaft spielt, wie Bayern, dann wird er automatisch noch stärker als er sowieso schon ist. Wenn du mit noch besseren Spielern zusammenspielst, wirst du automatisch noch besser", meinte Basler.

"Am Ende geht es darum, was mit Alaba passiert. Geht Alaba im Winter? Bekommt der FC Bayern noch Geld für ihn? In der Winterpause würden sie, glaube ich, 35 Millionen Euro für ihn bekommen. Dann würde Upamecano bei einem Preis von 50 Millionen (Upamecanos Ausstiegsklausel, Anm. d. Red.) quasi nur noch 15 Millionen Euro kosten. Und dann musst du ihn ja mit Handkuss nehmen", betonte der SPORT1-Experte.

Das Thema Innenverteidiger und möglicher Alaba-Nachfolger dürfte den FC Bayern in jedem Fall die nächsten Wochen weiter beschäftigen.

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