Unwetterfolgen: Einwohner von Leegebruch fühlen sich im Stich gelassen

Der amtierende Leegebrucher Bürgermeister Martin Rother (l.) am Sonntag

ach den sintflutartigen Regenfällen der vergangenen Tage bleibt die Lage in Leegebruch bei Oranienburg (Oberhavel) angespannt. Teile des Ortes standen am Sonntag auch drei Tage nach dem Jahrhundertregen noch immer unter Wasser. Da die Ortschaft in einer Senke liegt, läuft das Wasser aus der Umgebung dort zusammen, die Kanalisation war zusammengebrochen.

Auch die Stromversorgung konnte teilweise nicht mehr gewährleistet werden. In der Nacht zum Sonntag versuchten Helfer, mit Pumpen und Sandsäcken die Situation in dem kleinen Ort nahe Oranienburg unter Kontrolle zu bringen.

Die Lage ist für die Menschen eine Tragödie

"Die Lage ist für Leegebruch schlimm und eine Tragödie für die Menschen", sagte Oberhavel-Landrat Ludger Weskamp (SPD) am Sonntag. Die Schäden seien sehr groß. Eine genaue Angabe zum Ausmaß und der Höhe der Schäden konnte er noch nicht machen. Da die kleine Gemeinde mit der Bewältigung der außergewöhnlichen Situation überfordert war, hatte der Bürgermeister um Unterstützung gebeten, woraufhin der Landkreis Oberhavel die Koordinierung des Einsatzes übernommen hatte.

"Wir haben 30 eigene Freiwillige Feuerwehrleute und in der Verwaltung sitzen 28 Angestellte", sagt Bürgermeister Martin Rother. Dazu komme, dass die Gemeinde aufgrund der besonderen geografischen Lage des Ortes mit 6500 Einwohnern in einem ehemaligen Sumpfgebiet nicht über das Fachwissen verfüge, mit diesem "Ausnahmezustand" umzugehen,

Hunderte freiwillige Helfer haben in der Nacht in dem Brandenburger Dorf Leegebruch (Oberhavel) weiter gegen die Spätfolgen des Jahrhundertregens gekämpft. Thomas Peise Nachdem die Freiwillige Feuerwehr bei Facebook dazu aufgerufen hatte, beim Befüllen von 5000 Sandsäcken zu helfen, war die Resonanz überwältigend. Thomas Peise Die Lage in dem Dorf bei Oranienburg hatte sich nach dem Starkregen am Donnerstag zugespitzt. Thomas Peise Teile des Ortes standen wegen der ungünstigen Lage in einer Senke auch am Sonnabend weiter unter Wasser. Thomas Peise Oberhavel-Landrat Ludger Weskamp (SPD) sagte: „Die Folgen des Unwetters sind für die Menschen in Leegebruch eine Tragödie.“ Thomas Peise Die Schäden seien sehr groß. Der Landkreis übernahm am Sonnabend die Koordinierung des Einsatzes. Thomas Peise Die Gemeinde selbst sah sich überfordert. Thomas Peise Am Donnerstag waren nach Angaben von Vize-Landrat Egmont Hamelow allein mehr als 230 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gefallen. Thomas Peise In der Folge liefen Keller und Straßenzüge voll, Gemeindeteile waren von der Stromversorgung abgeschnitten. Thomas Peise Erste Abpumpversuche brachten zunächst Entspannung. Nachdrängendes Wasser erschwerte jedoch zunehmend die Pumparbeiten. Thomas Peise

Vereinzelt verlangten Einwohner, dass der Katastr...

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