Das Rekord-Unwetter in Zahlen: Heftigster Regen in Köln seit mehr als 70 Jahren

Hier gibt es Zahlen zu einem der schwersten Unwetter der vergangenen Jahre.

Das Gewitter, das am Mittwoch über Köln und die Region hinweggezogen ist, war eins der schwersten der vergangenen Jahre. Wir haben Zahlen und Fakten zum Unwetter zusammengetragen.

95 Liter Regen pro Quadratmeter fielen zwischen Mittwoch, 8 Uhr, und Donnerstag, 8 Uhr, in Köln-Stammheim. 91,3 Liter Regen pro Quadratmeter war der bisherige 24-Stunden-Spitzenwert für Stammheim, datiert vom 30. August 1968.

80 Liter Regen pro Quadratmeter fallen in Stammheim für gewöhnlich in einem ganzen Monat.

120 Liter Regen pro Quadratmeter fielen sogar in Junkersdorf laut der Messmethode mit einem Radarsystem – Seit Beginn der Niederschlagsmessungen 1945 gab es laut Deutschem Wetterdienst bundesweit keinen höheren Wert.

4000 Blitze und mehr hat der Deutsche Wetterdienst auf Kölner Stadtgebiet zwischen 14.56 Uhr  bis 17.17 Uhr registriert. Das sind ungefähr 28 Blitze pro Minute.

430 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr waren im Einsatz.

Bis zu 40 Minuten Verspätung hatten die Busse und Bahnen der KVB auf nahezu allen Linien. Zudem mussten einige Linien getrennt oder zeitweise ganz eingestellt werden.

4 Straßensenken waren derart überflutet, dass die KVB dort den Busverkehr einstellen musste.  

Zwei Millionen Liter Regenwasser waren am Mittwochnachmittag laut Technischem Hilfswerk innerhalb weniger Stunden in die U-Bahnstation Geldernstraße/Parkgürtel eingedrungen.

1,5 Meter hoch stand dort das Wasser.

9,5 Stunden dauerte es, bis die Station leergepumpt war.

5 Pumpen waren dafür im Einsatz.

5000 Liter Wasser pro Minute kann jeder dieser Pumpen beseitigen.

50 Helfer vom Technischen Hilfswerk waren allein an der Geldernstraße im Einsatz. 

3 Stadtteile waren von Stromausfällen betroffen – nämlich Gebiete in Ehrenfeld, Nippes und Lindenthal. Nach drei Stunden war der Strom in Lindenthal zurück, nach 30 Minuten in Nippes. Die Anzahl der betroffenen Haushalte kann die Rhein-Energie nicht mitteilen. (red/ts)...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta