Unwetter in Berlin: Feuerwehr-Chef an Berliner: "Bleibt zu Hause!"

Berlin säuft ab

Der Klang von Feuerwehr- und Polizeisirenen begleitete die Berliner am Donnerstag bis in die Nacht. Vom Morgen an verbreiteten die Wetterdienste amtliche Unwetterwarnungen vor Dauerregen. Stadtweit bekamen es Helfer und Bürger mit schweren Havarien zu tun. Die Feuerwehr rief mittags den Ausnahmezustand aus.

Feuerwehr-Chef Wilfried Gräfling sagte in der rbb-"Abendschau", die Einsatzkräfte stellten sich darauf ein, die ganze Nacht durchzuarbeiten. Er appellierte an die Einwohner: "Bleibt zu Hause, liebe Bürger".

In der Nacht twitterten die Einsatzkräfte: "2536 Einsätze am 29.06.2017. Davon: ( Stand 23 Uhr) 1251 wetterbedingte Einsätze. Der Ausnahmezustand bleibt bestehen" und "Dank an Alle die jetzt zusätzlich unterstützen und nicht Fußball sehen können. Wir retten Berlin. Auch in dieser Nacht." Freiwillige Feuerwehren wurden alarmiert und Bürger online aufgefordert: "Bekämpfen Sie kleinere Wasserschäden selbst."

Die aktuellen Informationen zum Dauerregen im Liveblog:

Die Stadtautobahn A100 zwischen Kaiserdamm und Spandauer Damm musste in beide Richtungen vorübergehend gesperrt, der Tunnel Flughafen Tegel aus Sicherheitsgründen dicht gemacht werden. Autos standen teils bis zur Hälfte der Räder im Wasser. Gemeldet wurden ein Wagen der im Wasser eingeschlossen war sowie die Sperrungen wichtiger Zufahrtswege, etwa der Bundesallee.

Sechs Flüge nach Schönefeld umgeleitet

In Tegel kam es zu Verzögerungen, weil die Abflüge der Maschinen sicherheitshalber weiter aus...

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