Jahrhundertregen: Ausnahmezustand bei Berliner Feuerwehr beendet

Der Starkregen in Berlin führte am Donnerstag und in der Nacht zu Freitag zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat am Freitagmorgen die Warnung vor extremen Wetter aufgehoben. Es erfolgte eine Abstufung von Warnstufe 4 auf Warnstufe 2. Der DWD warnt weiter vor Windböen in Berlin und Brandenburg mit Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h. Das Starkregen-Band wanderte unterdessen in nordwestlicher Richtung weiter.

So viel Wasser kam aus den Wolken über Berlin

Bild Nr. 1:
So viel Regen kam im Schnitt in den einzelnen Berliner Bezirken herunter Berliner Morgenpost

Bei der Berliner Feuerwehr hatte der Ausnahmezustand noch bis zum frühen Nachmittag Bestand. Einsatzkräfte rückten bis zum Freitagnachmittag zu 1850 wetterbedingten Einsätzen aus. Am Morgen war die Feuerwehr noch mit rund 600 Feuerwehrleuten unterwegs.

Hinzu kamen etwa 1300 andere Einsätze, womit die Feuerwehr öfter ausrückte als in der Silvesternacht. Das große Rückgrat der Berliner Feuerwehr waren die freiwilligen Feuerwehren. Von etwa 1500 ehrenamtlichen Feuerwehrleuten meldeten sich 600 zum Dienst. Unterstützt wurden sie von mehr als 100 Kräfte des Technischen Hilfswerks.

Durchschnittlich 120 Liter Wasser pro Quadratmeter

Ab Donnerstagmittag bis zum frühen Freitagmorgen waren die 60 Leitungen in der Rettungsleitstelle über mehrere Stunden ausgelastet. "Die Kollegen haben am Limit gearbeitet", sagte Hauptbrandmeister Sven Gerling der Berliner Morgenpost. Kollegen meldeten sich freiwillig zum Dienst, um die Flut an Anrufen abarbeiten zu können. Laut Feuerwehr fielen in Berlin durchschnittlich 120 Liter Regen pro Quadratmeter.

Einer der größten Einsätze war ein Wohnhaus in der Bismarckstraße, bei dem die Statik...

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