Unwetter in Berlin: Bilanz: Berlins Feuerwehr zählt bislang 1850 Einsätze

Dieses Haus in Charlottenburg musste evakuiert werden, nachdem durch die Wassermassen die Statik in Gefahr geriet. Die Bewohner konnten am frühen Morgen zurückkehren

Hauptstadt unter Wasser: Stundenlanger Starkregen, vollgelaufene Keller und überschwemmte Straßen haben der Berliner Feuerwehr bis zum Freitagmittag schwer zu schaffen gemacht. Um 15 Uhr erklärte die Feuerwehr das Ende des Ausnahmezustands.

So viel Wasser kam aus den Wolken über Berlin

Bild Nr. 1:
So viel Regen kam im Schnitt in den einzelnen Berliner Bezirken herunter Berliner Morgenpost

Bis Freitag 15 Uhr zählte die Berliner Feuerwehr 1850 wetterbedingte Einsätze, noch am Vormittag bis 1.30 Uhr waren es 1750. "Es handelt sich teilweise um zeitintensive Einsätze, die noch andauern", sagte ein Feuerwehrsprecher der Berliner Morgenpost am Morgen. "Das Unwetter beschäftigt uns noch."

Hinzu kamen etwa 1300 andere Einsätze, womit die Feuerwehr öfter ausrückte als in der Silvesternacht. Das große Rückgrat der Berliner Feuerwehr waren die freiwilligen Feuerwehren. Von etwa 1500 ehrenamtlichen Feuerwehrleuten meldeten sich 600 zum Dienst. Unterstützt wurden sie von mehr als 100 Kräfte des Technischen Hilfswerks.

Ab Donnerstagmittag bis zum frühen Freitagmorgen waren die 60 Leitungen in der Rettungsleitstelle über mehrere Stunden ausgelastet. "Die Kollegen haben am Limit gearbeitet", sagte Hauptbrandmeister Sven Gerling der Berliner Morgenpost. Kollegen meldeten sich freiwillig zum Dienst, um die Flut an Anrufen abarbeiten zu können. Laut Feuerwehr fielen in Berlin durchschnittlich 120 Liter Regen pro Quadratmeter.

Einer der größten Einsätze war ein wohnhaus in der Bismarckstraße, bei dem die Statik gefährdet war. Hier waren 60 Kräfte zwölf Stunden im Einsatz. Außerdem lief die Baustelle der...

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