Unterstützung der Gesundheitsbehörden: Sportverbände prüfen Zusammenarbeit

SID
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Die führenden deutschen Sportverbände und -ligen prüfen eine Unterstützung der Gesundheitsbehörden bei der Kontakt-Nachverfolgung in der Corona-Pandemie. Dem informellen Zusammenschluss, der eine mögliche Zusammenarbeit hinsichtlich der Erfassung und Nachverfolgung von Besucherströmen analysieren soll, gehören neben dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) auch die Deutsche Fußball Liga (DFL), die Basketball Bundesliga (BBL), die Handball Bundesliga (HBL) und die Deutsche Eishockey Liga (DEL) an.

Auch Verbände aus Kultur und Gastronomie nehmen teil. Zunächst soll geprüft werden, ob die Beteiligten durch technische Lösungen die Arbeit der Gesundheitsbehörden effizient unterstützen könnten. Ziel sei es, "zu einer schnellstmöglichen Rückkehr des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland beizutragen", hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung der Verbände am Donnerstag.

Wichtig sind dabei die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr vor dem erneuten Lockdown, als Veranstaltungen teilweise vor Publikum gestattet waren. Neben Infrastruktur und Wegen zur Erfassung von Besuchern soll in einer Umfrage zunächst auch erhoben werden, wie in Fällen von später bekannt gewordenen Infektionen unter den Zuschauern die Übermittlung der Daten an die Gesundheitsbehörden umgesetzt wurde. Die Ergebnisse der am Donnerstag gestarteten Erhebung sollen Auskunft über das Potenzial für mögliche gemeinsame Lösungen geben.