Unterstützer gesucht: CityLeaks-Festival soll dem Ebertplatz neues Leben einhauchen

Für das Festival vom 1. bis 24. September suchen die Organisatoren Sponsoren.

Der Ebertplatz weckt bei vielen Kölnern eher ambivalente Gefühle: Weil der Platz für Drogendealer verschrien und alles andere als eine architektonische Schönheit ist, werden sich wohl nur wenige Bürger als Fans outen.

Eine Gruppe Kölner möchte das schlechte Image nun aufpolieren, indem der Ebertplatz vom 1. bis 24. September beim diesjährigen CityLeaks Urban Arts Festival das Zentrum der Veranstaltung wird, die sich der Straßenkunst und Transformation widmet.

Das Festival findet seit 2011 alle zwei Jahre statt und wird von Georg Barringhaus, Margrit Miebach und Iren Tonoian seit sechs Jahren organisiert. Bisherige Stationen in der Stadt waren bereits Ehrenfeld, Nippes und Mülheim.

Durch das Festival soll dem Ebertplatz neues Leben eingehaucht werden: Es sollen Kunstprojekte, Workshops, Konzerte und Diskussionsrunden stattfinden sowie „Platz zum basteln, austauschen, diskutieren, feiern und träumen“ bieten, wie das Organisatoren-Trio auf der Festival-Webseite erklärt.

Ein Ebertplatz für alle

Das CityLeaks Urban Arts Festival will den Ebertplatz dadurch „neu erlebbar“ machen, sodass der Platz Raum bietet für den Diskurs im Veedel und nicht nur durch negative Schlagzeilen im Gespräch der Kölner ist.

„Es geht darum, einen von Stadtplanern vernachlässigten und mit schlechtem Leumund behafteten Platz wieder zum Ort des Stadtgeschehens zu machen. Gemeinsam mit Euch wollen wir den Ebertplatz als urbanen Raum für alle wieder zugänglich machen und attraktiver gestalten“ – appellieren die Veranstalter an die Bürger.

Um die Veranstaltung im September finanzieren zu können, suchen die Organisatoren über die Crowdfunding-Plattform Startnext nach Sponsoren, um etwa Materialien bezahlen zu können.

Crowdfunding-Aktion läuft bis Ende August

Bis Ende August können Kölner und Bürger, denen der Ebertplatz am Herzen liegt, spenden. 7000 Euro haben die Organisatoren als Fundingschwelle angegeben, insgesamt sind 11.000 Euro angepeilt. Gestartet ist die Crowdfunding-Kampagne am 19. Juli – in den ersten beiden Tagen sind rund 700 Euro zusammengekommen.

Als Dankeschön winken spendablen Kölnern Aufmerksamkeiten: Sie können Kunst-Siebdrucke ergattern, sich für eine persönliche Veranstaltung die Festivalbühne sichern oder sich von einem professionellen Maler eine Wandmalerei an ihrer Hauswand anbringen lassen. (aga)

Mehr Informationen zum Festival und der Spendenaktion gibt es im Internet auf Startnext. ...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta