Unternehmen nutzen das Datenzeitalter, um die Erholung von COVID zu steuern, müssen jedoch die Verbraucher mitnehmen

·Lesedauer: 5 Min.

Untersuchungen haben ergeben, dass sich die Einstellung von Unternehmen und Verbrauchern zur Datennutzung im Verlauf der Pandemie geändert hat

Splunk Inc. (NASDAQ: SPLK), Anbieter der Data-to-Everything-Plattform, hat in Zusammenarbeit mit Censuswide neue Forschungsergebnisse zur Einstellung europäischer Unternehmen und Verbraucher zu Daten während der Pandemie angekündigt.

Die wichtigsten Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen dazu angeregt wurden, sich dem Datenzeitalter anzuschließen – während die Verbraucher vorsichtiger geworden sind und erhöhte Erwartungen hinsichtlich des Umgangs mit ihren Daten haben:

  • Die Mehrheit der Unternehmen ist der Ansicht, dass COVID die Verwendung von Daten im Betrieb beschleunigt hat

  • Das Vertrauen in die Ausfallsicherheit der IT-Infrastruktur ist stark gesunken

  • Die Erwartungen der Verbraucher hinsichtlich des Umgangs von Unternehmen mit ihren Daten steigen weiterhin an

Das Datenzeitalter ist da

Über drei Viertel der Unternehmen in Frankreich (79 %) und Großbritannien (77 %) glauben, dass COVID die Art und Weise, wie sie Daten in ihrem Betrieb verwenden, beschleunigt hat. Weitere Impulse im Hinblick auf diesen Trend kommen auch aus Deutschland (64 %) und den Niederlanden (61 %). Die Befragten sagten zudem, dass der Anstieg der Nutzung dazu beitragen wird, den zukünftigen Erfolg sicherzustellen, wobei eine Mehrheit der britischen Unternehmen (80 %) angab, dass dies dazu beitragen wird, Innovationen mit einigen Verbesserungen voranzutreiben (82 % in Frankreich, 68 % in Deutschland und 80 % in den Niederlanden). Im Durchschnitt gab eine überwältigende Mehrheit der befragten europäischen Unternehmen (90 %) an, dass ihnen die Visualisierung von Echtzeitdaten geholfen hat, bessere Entscheidungen zu treffen.

„Die Auswirkungen der globalen Pandemie auf die Wirtschaft haben den Unternehmen klar gemacht, dass sie das Datenzeitalter nutzen müssen, um zu überleben", sagte Frederik Maris, Vorstand für EMEA bei Splunk. „Die Entwicklung einer Datenstrategie, die sorgfältig an die Geschäftsziele gebunden ist, kann die Qualität der Entscheidungsfindung innerhalb eines Unternehmens verbessern. Dies kann nicht nur die kurzfristige Leistung verbessern, sondern auch dazu beitragen, ein Unternehmen von seinen Mitbewerbern abzuheben, indem eine auf Daten basierende Innovationskultur entwickelt wird. Dies kann jedoch nicht isoliert erfolgen. Unternehmen müssen die Verbraucher und ihre Bedenken rund um Daten im Auge behalten, um im Datenzeitalter erfolgreich zu sein."

Vor der Pandemie wurde die Verantwortung für die Verwaltung und Nutzung von Daten in der Regel als Domäne der IT-Funktion angesehen – ob zur Bekämpfung von Sicherheitsbedrohungen oder zur Vermeidung von Ausfallzeiten –, wobei dies jetzt als strategisches Unternehmensgut für Planung und Entscheidungsfindung angesehen wird. Drei Viertel der europäischen Unternehmen gaben an, dass es zur regelmäßigeren Überwachung von Leistungskennzahlen innerhalb des Unternehmens (73 %) und zur genaueren Untersuchung von Kundendaten (69 %) verwendet wird, während eine ähnliche Zahl (72 %) angab, dass es nun dazu beiträgt, Trends für neue Geschäftsfeldentwicklungen erkenntlich zu machen.

Festigung der „nächsten Normalität"

Die Umfrage zeigt auch, dass es innerhalb der IT-Funktion selbst keinen Raum für Selbstzufriedenheit gibt und dass Daten stärker genutzt werden müssen, um sicherzustellen, dass die technische Infrastruktur, die sie für Möglichkeiten wie Telearbeiten bereitstellt, immer verfügbar ist. In Bezug auf die Ausfallsicherheit der Infrastruktur ist das Vertrauen erheblich gesunken: Ein Viertel der befragten britischen Unternehmen (24 %) gab an, dass sie während der Pandemie kein Vertrauen in ihre IT-Infrastruktur hatten, verglichen mit nur 7 % zuvor, was einer Verdreifachung entspricht. Ähnliche Vertrauenskrisen waren auf dem gesamten Kontinent zu verzeichnen – in Frankreich sank das Vertrauen um 21 %, in den Niederlanden um 13 % und in Deutschland nur um 9 %. Da COVID frühere Schwachstellen in der IT-Funktion hervorgehoben hat, muss mehr getan werden, um die Vorteile der Verwendung von Daten für die Verwaltung immer komplexer werdender IT-Umgebungen nutzbar zu machen.

Aufbau des Verbrauchervertrauens

Während die Studie hervorhebt, dass Unternehmen das Datenzeitalter nutzen, um die Betriebsstörungen infolge von COVID zu überstehen, ist klar, dass das Datenzeitalter für Verbraucher durch hohe Standards in Bezug auf ihre Daten gekennzeichnet sein wird:

  • Banken gelten als sicherer Hafen für die Angabe persönlicher Daten. In Großbritannien und Frankreich vertrauen die Menschen in Bezug auf personenbezogene Daten wie E-Mails eher ihrer Bank (68 %) als ihren Partnern (Großbritannien 60 % und Frankreich 66 %) oder ihren Eltern (Großbritannien 48 % und Frankreich 58 %).

  • Britische Verbraucher geben ihre E-Mail-Adresse dreimal häufiger an eine Bank weiter (68 %) als an ein Unternehmen, das intelligente Geräte (IoT) herstellt (19 %).

  • Weniger als die Hälfte der französischen Verbraucher würde eine Datenpanne bei einem Unternehmen tolerieren, während 60 % der Briten und 66 % der Deutschen und bei den Niederländern sogar drei Viertel verständnisvoller wären.

  • Bei der Wahl eines persönlicher gestalteten Dienstes – wie ein News-Feed – gegenüber einem kostenlosen, generischen Dienst mit nicht zielgerichteter Werbung würde die Hälfte der Briten (50 %) die generische Option wählen. Nur 16 % würden einen datengesteuerten (personalisierten) Dienst bevorzugen.

Weitere Informationen zu Splunk-Lösungen finden Sie auf der Splunk-Website.

Methodik

Die Umfrage wurde von Censuswide bei 803 DM (Senior Manager und höher) durchgeführt, die für Daten in Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern ab 25 Jahren verantwortlich sind, sowie bei 4098 Verbrauchern in jedem der folgenden Märkte: Großbritannien, Deutschland, Frankreich und die Niederlande (vom 02. 10. 2020 bis zum 06. 10. 2020). Censuswide hält sich an die ESOMAR-Grundlagen und beschäftigt Mitglieder der Market Research Society.

Über Splunk Inc.

Splunk Inc. (NASDAQ: SPLK) verwandelt Daten mit der Data-to-Everything-Plattform in Taten. Die Splunk-Technologie wurde entwickelt, um Daten in jeder Größenordnung zu untersuchen, zu überwachen, zu analysieren und zu verarbeiten.

Splunk, Splunk>, Data-to-Everything, D2E und Turn Data Into Doing sind einfache und eingetragene Handelsmarken von Splunk Inc. in den USA und anderen Ländern. Alle anderen Markennamen, Produktnamen oder Handelsmarken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. © 2020 Splunk Inc. Alle Rechte vorbehalten.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Originalversion auf businesswire.com ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20210113005899/de/

Contacts

Kontaktperson für Medienvertreter
Alex Harking
Splunk Inc.
press@splunk.com

Kontaktperson für Anleger
Ken Tinsley
Splunk Inc.
ir@splunk.com