Unterkünfte: Berliner Senat will 60 Modularbauten für Flüchtlinge bauen

Elke Breitenbach die Linke im Abgeordnetenhaus Berliin

Der Senat will in den kommenden Jahren weitere Flüchtlingsunterkünfte in modularer Bauweise (MUF) errichten. Bislang sind 32 dieser Häuser geplant, insgesamt sollen es 60 werden. Das teilte Sozialsenatorin Elke Breitenbach (Linke) am Montag mit. Dagegen soll es bei den aktuell 23 fertiggestellten oder geplanten Containerquartieren bleiben.

Der ursprüngliche Senatsbeschluss aus der vergangenen Legislaturperiode sah noch 30 dieser "Tempohomes" vor. Dort war auch bereits von 60 MUF die Rede, zwischenzeitlich war aber unklar, ob diese auch tatsächlich alle gebaut werden. Breitenbach machte bei einer Veranstaltung der "Berliner Wirtschaftsgespräche" deutlich, dass sie die Modularbauten bevorzugt. Diese seien hochwertiger und langlebiger und ermöglichten einen problemlosen Umbau von einer Gemeinschaftsunterkunft zu Wohnungen oder seien von vornherein wie ein Wohnhaus konzipiert.

Gemeinsame Wohnen von Flüchtlingen, Studenten und Azubis

Wie berichtet, sollen die Modularbauten, von vielen als "neue Platte" tituliert, in einigen Jahren auch von anderen Gruppen wie etwa Studenten oder Wohnungslosen genutzt werden. "Wir wollen mit den Modularbauten sehr schnell bezahlbaren Wohnraum für alle schaffen", so Breitenbach. Dabei sei auch möglich, unterschiedliche Gruppen in einem Haus unterzubringen. Die Sozialsenatorin denkt dabei aber eher an das gemeinsame Wohnen von Flüchtlingen, Studenten und Azubis.

Bei Wohnungslosen müsse genau darauf geachtet werden, ob das mit den anderen Bewohnern kompat...

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