Unterirdisch schön: Hamburgs verborgene Unterwelt

Die MOPO zeigt Ihnen die versteckten Highlights der Hansestadt.

Hamburg ist überirdisch schön, das steht außer Zweifel. Aber auchunterirdisch hat die Hansestadt so ihre Reize. MOPO-Reporter entdeckten in Hamburgs Unterwelt unter anderem den geheimen Bunker unterm Altonaer Krankenhaus, einen verlassenen U-Bahn-Tunnel in der Innenstadt – und sogar eine unterirdische Kirche...

In den Tiefen der Klinik Altona

Als das Krankenhaus Altona 1971 eröffnet wurde, war es die modernste Klinik Europas. Doch nicht nur die Hochhaus-Architektur ist atemberaubend, sondern auch die Unterwelt des Krankenhauses! Die MOPO durfte dort exklusiv hinabsteigen – und entdeckte Erstaunliches.

Wir gehen über die ellenlangen Krankenhausflure des 75 Meter langen Gebäudes. Pfleger rollen Patientenbetten vorbei. Es herrscht organisierte Hektik. Dann gehen wir in ein Treppenhaus, steigen zwei Etagen in die Tiefe und stehen vor einer roten Bunkertür. Hier herrscht Stille.

Mit einem Knirschen lässt sich die tonnenschwere Stahltür öffnen – wir stehen plötzlich in einer „Schleuse“. Durch sie sollte verhindert werden, dass im Fall eines  Atomkriegs Strahlung in den Bunker gelangt. Auf einer Klappe in der Wand steht: „Verstrahlte Kleidung“, auf einer anderen ist der Schriftzug „Entgiftung“ zu lesen. 

Unterirdisch gibt es einen gigantischen Generator, Operationssäle und spezielle Räume nur für Ärzte. Erstaunlich ist ein riesiger muffiger Raum voller Sand. Darüber sollte die Luft gefiltert werden. Makaber: Obwohl die Klinik über 1078 Betten verfügt, bot der Bunker nur Platz für 355 Menschen. Jetzt dient er als Lager und Archiv.

Erleichtert verlassen wir nach kurzer Zeit die Unterwelt, nur um unweit des Hauptgebäudes gleich wieder hinabzusteigen, diesmal in ein Pumpenhaus. Bis vor...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo