"Unterirdisch", "Kollektiv-Versagen" - Heiko Herrlich nach Derbyniederlage noch immer sauer

Die Werkself verlor am Wochenende gegen Köln. Für Herrlich ist diese Niederlage bisher nicht erklärlich. Er bezieht sich in die Fehlersuche mit ein.

Heiko Herrlich von Bayer Leverkusen hat mit etwas Abstand zur 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Köln klare Worte gefunden. Der Trainer schließt sich selbst bei der Fehlersuche nicht aus und will daraus Lehren ziehen.

"Wie die Mannschaft spielt, ist immer auch ein Spiegel der Trainerarbeit, ganz klar. Und kein Spiel war bisher so schlecht, so emotionslos und völlig ohne Leidenschaft. Ohne Gegenwehr, unterirdisch", wird Herrlich von der Bild zitiert.

Seine Mannschaft unterlag klar beim damaligen Tabellenvorletzten und rutschte auf Rang fünf: "Ich suche die Schuld immer erst bei mir und schaue, was ich für Fehler gemacht habe in der Spiel- und Gegner-Vorbereitung. [...] Dafür habe ich keine Erklärung. Ich habe den Grund nicht gefunden."

"Es war ein Kollektiv-Versagen"

Nach der Länderspielpause will Herrlich weitere Gespräche führen und die Leistung aufarbeiten. "Vielleicht muss ich auch nach Erfolgen härter sein. Vielleicht muss man dem einen oder anderen permanent einen mitgeben", mutmaßt er.

Er mahnt in Richtung seiner Spieler: "Jetzt ist Kontinuität gefragt, wir stehen in der Pflicht. Der Hunger und die Gier auf Erfolge müssen bestehen bleiben." Auch beim Trainer: "Es war ein Kollektiv-Versagen – da schließe ich mich mit ein.“