Unklarheit bei den Löwen - Kostenloser Arena-Auszug: Ein Geschenk ohne Wert?

Matthias Eicher

Der FC Bayern lässt den TSV 1860 aus der Arena – und verzichtet damit auf bis zu 28 Millionen Euro. Doch Investor Ismaik zögert weiter, seine Darlehen zu stunden. "Absolut unverständlich", sagt Grosser.

München - Kurzes Zigarettenpäuschen. Und weiter. Anthony Power, Ex-Geschäftsführer des TSV 1860 und an der Grünwalder Straße sehr umstrittener Zeitgenosse, weilt derzeit wieder an alter Wirkungsstätte. Um an den festgefahrenen Verhandlungen zwischen den Löwen und Geldgeber Hasan Ismaik teilzunehmen. An Verhandlungen, die sich weiter zuspitzen – und, trotz Einigkeit in mehreren Punkten, weiter in einer Insolvenz enden könnten.

"Anfang der Woche wird es eine Entscheidung geben", hatte Interimspräsident Robert Reisinger am Samstag auf der 40-Jahr-Feier des Fanklubdachverbands ARGE erklärt. "Alle Bausteine für eine positive Fortführungsprognose sind vorhanden. Es liegt jetzt in der Hand der Gesellschafter, dass kurzfristig eine Lösung gefunden wird", hatte Geschäftsführer Markus Fauser angefügt.

Der Wochenbeginn ist vorbei. Entscheidungen, Lösungen, eine Unterschrift Ismaiks unter die Stundung seiner Darlehen über acht Millionen Euro und eine davon abhängige positive Fortführungsprognose – das alles gibt es noch immer nicht.

"Nein, kein neuer Stand", erklärte Pressesprecherin Lil Zercher am Dienstagnachmittag. Wäre ja auch einem Wunder gleichgekommen, würden auf Giesings Höhen nicht erst auf den letzten Drücker klare Verhältnisse herrschen.
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