Doch nicht unkaputtbar? Müllers Nimbus bröckelt

"Wo keine Muskeln sind, kannst Du Dir auch nicht wehtun", sagte Thomas Müller vor einigen Jahren mal über seinen Vorteil gegenüber verletzungsanfälligen Spielern.

Doch ausgerechnet jetzt, in einer entscheidenden Phase der Saison mit dem FC Bayern München, hat es auch Müller erwischt: Muskelfaserriss! Obwohl der Nationalstürmer mit den voraussichtlichen drei Wochen Spielpause im Vergleich zu anderen Fußballprofis noch gut bedient ist - für ihn ist das eine Ewigkeit.

Damit bröckelt auch so langsam sein Nimbus als "Mister unkaputtbar": So lange fehlte der Bayern-Stürmer nämlich in seiner ganzen Karriere noch nie. Im Februar 2014 setzte ihn ebenfalls ein Muskelfaserriss für zehn Tage außer Gefecht - die bislang längste Zwangspause.


Danach fehlte er nur noch zwei Mal: Im September 2016 vier Tage lang wegen einer Magen-Darm-Grippe und im vergangenen Frühjahr sieben Tage lang wegen einer Sprunggelenksverletzung.

Der Bayern-Star verpasste dabei nie mehr als zwei Spiele in Folge. Nun, da er unter dem neuen, alten Trainer Jupp Heynckes erst wieder so richtig zu alter Form gefunden hat, sind es mindestens vier: Nicht nur die zwei harten Aufgaben gegen Vizemeister RB Leipzig, sondern auch das Champions-League-Rückspiel bei Celtic Glasgow und das Spitzen-Duell mit Borussia Dortmund.

Frühestens nach der Länderspielpause am 18. November gegen den FC Augsburg steht Müller den Bayern wieder zur Verfügung.