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United führt wohl „Ronaldo-Regel“ ein

Manchester United will offenbar aus den Fehlern der Vergangenheit lernen - was auch mit Cristiano Ronaldo zu tun haben soll.

Manchester United will seine Stars künftig weniger bezahlen. Man spricht dabei schon von der
Manchester United will seine Stars künftig weniger bezahlen. Man spricht dabei schon von der "Ronaldo-Regel". (Bild: Reuters)

Manchester United zieht offenbar Konsequenzen aus dem Abgang von Cristiano Ronaldo. Wie die englische Zeitung Daily Mail berichtet, will der englische Rekordmeister eine „Ronaldo-Regel“ einführen - eine interne Gehaltsobergrenze. Demnach sollen die Stars künftig nur noch maximal 200.000 Pfund pro Woche (rund 227.000 Euro) kassieren.

Damit soll unter anderem verhindert werden, dass einzelne Megastars - wie Ronaldo - im Gehaltsranking deutlich über den Kollegen angesiedelt sind. Zu spüren bekommen soll dies offenbar in Kürze auch Stammtorhüter David de Gea, der noch um die 375.000 Pfund pro Woche verdienen soll.

Der Spanier habe demnach zwar ein Angebot zur Verlängerung seines im Sommer auslaufenden Vertrages vorliegen, das aber ein deutlich geringeres Gehalt vorsehe. Ähnlich sei der Verein schon in der vergangenen Saison mit Bruno Fernandes umgegangen.

United hat Geld „verbrannt“ - das soll sich nun ändern

United hat in den vergangenen Jahren immer wieder mit teuren Transfers für Aufsehen gesorgt. Im Juni sagte ein Geschäftsführer des Vereins bei einem Fan-Treffen, dessen Inhalt eigentlich nicht an die Öffentlichkeit geraten sollte, dass man Geld geradezu „verbrannt“ habe. Er sprach dabei von einer Summe von einer Milliarde Euro.

Mit der neuen „Ronaldo-Regel“ sollen nicht nur die Ausgaben gedrosselt werden. Dem Bericht zufolge gehe es auch um eine möglichst harmonische Atmosphäre in der Kabine, in der Missgunst beim Blick auf das Gehalt der Kollegen künftig nicht mehr aufkommen soll.

Spieler wie Raphael Varane, Harry Maguire und Casemiro befänden sich daher alle in derselben Gehaltskategorie, verdienen zwischen 180.000 und 200.00 Pfund.

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