Union und SPD wollen Start-ups besser fördern

dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Union und SPD wollen nach einem Entwurf junge Start-up-Firmen besser fördern und von Bürokratie entlasten. Die Bürokratiebelastung solle auf ein "Mindestmaß" reduziert werden, wie aus einem vorläufigen Entwurf für den Koalitionsvertrag (Stand Montag 11.30 Uhr) hervorgeht. Außerdem sollen junge Unternehmen in den ersten beiden Jahren nach ihrer Gründung von der monatlichen Voranmeldung der Umsatzsteuer befreit werden. Damit sollen sie von zusätzlicher Arbeit entlastet werden.

Die Bedingungen für Wagniskapital sollen weiter verbessert werden. Unternehmen sollen vor allem in der Wachstumsphase unterstützt werden. "Deshalb wollen wir die Einführung steuerlicher Anreize zur Mobilisierung von privatem Wagniskapital über die bisherigen Maßnahmen hinaus prüfen." An diesen Wagniskapitalfinanzierungen sollen sich die Privatwirtschaft, die öffentliche Hand, die Staatsbank KfW und europäische Finanzpartner beteiligen.

In dem Entwurf sind nur noch wenige Stellen als strittig markiert. Der größte Teil der Dissenspunkte aus den Arbeitsgruppen ist aber bereits ausgeräumt. Trotzdem waren bis zum Abschluss der Verhandlungen noch Änderungen möglich.