Union und SPD erneut zu Spitzenrunde in Koalitionsverhandlungen zusammengekommen

In den Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD ist am Donnerstagabend erneut die Spitzenrunde zusammengekommen. Die drei Parteien wollen ihre Verhandlungen am Wochenende, spätestens aber bis Anfang kommender Woche abschließen

In den Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD ist am Donnerstagabend erneut die Spitzenrunde zusammengekommen. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und SPD-Vizechefin Manuela Schwesig sagte vor den Gesprächen in der Bayerischen Landesvertretung in Berlin, dass es in der Runde der 15 Top-Vertreter um die Parteichefs Angela Merkel (CDU), Martin Schulz (SPD) und Horst Seehofer (CSU) unter anderem um die Bildungspolitik gehen werde. Deutschland müsse zu "Bildungsrepublik" werden, forderte Schwesig.

Die stellvertretende SPD-Vorsitzende machte deutlich, dass auf dem Weg zu einer möglichen Neuauflage der großen Koalition noch einige Themen zu klären seien. "Wir werden die ganze Woche durchverhandeln", sagte sie.

Am Freitag beginnt die heiße Phase der Koalitionsverhandlungen, erstmals kommt die große Gruppe der mehr als 90 Unterhändler in der SPD-Zentrale zusammen. Dabei sollen alle 18 Arbeitsgruppen ihre bisherigen Ergebnisse präsentieren. Im Anschluss kommt erneut die Spitzenrunde zusammen. CDU, CSU und SPD wollen ihre Koalitionsverhandlungen am Wochenende, spätestens aber bis Anfang kommender Woche abschließen.