Unheimliche Aufnahmen zeigen einen Trend aus den USA, der auch Deutschland droht

Jessica Dawid
Einkaufszentrum shoppen Mall

Sie wurden einst die „Kathedralen des Konsums“ genannt: In Deutschland gibt es Hunderte Einkaufszentren in Stadtnähe, die jeden Tag Millionen Bundesbürger anlocken. Modegeschäfte, Restaurants, Kinos, Friseure, Fitnesscenter und Indoor-Spielplätze — Kunden haben alles unter einem Dach, was sie brauchen. So lautet jedenfalls das Versprechen der meisten Shopping-Mall-Betreiber. 

Kein Wunder also, dass zahlreiche Einkaufszentren auch unter der Woche gut gefüllt sind. Doch das könnte bald ein Ende haben.

Denn ausgerechnet im Mutterland der XXL-Shoppingzentren, den USA, sterben die Malls langsam aus. Und die Einkaufstempel, die sich gerade noch über Wasser halten können, verzeichnen trotzdem dramatische Besucher-Rückgänge. Der Grund könnte der Online-Handel sein. Vielleicht sind es die US-Bürger aber auch satt, durch klinisch saubere Konsum-Tempel zu hetzen, ohne dabei auch nur ein einziges Mal die Sonne gesehen zu haben. 

Die Folge: Die Zahl der leerstehenden Shopping-Malls in den USA nimmt zu — und die verstaubten Monumente des Konsums ziehen immer mehr Künstler an, die die gespenstische Atmosphäre der Bauruinen fasziniert. Der US-Amerikaner Dan Bell ist einer von ihnen. Für seine beeindruckende Youtube-Serie „Dead Mall Series“ hat er unzählige verlassene Einkaufszentren von innen gefilmt. 

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