Ungleichheit wächst: Erbschaften in Deutschland erreichen Rekordniveau

Damit bezog sich die Sprecherin auf die jüngsten Ereignisse in Sachsen-Anhalt.

Bei der Auswahl seiner Eltern kann man nicht vorsichtig genug sein – diese Lebensweisheit bewahrheitet sich auch bei den Vermögen: Erbschaften und Schenkungen in Deutschland erreichten im vergangenen Jahr mit 108,8 Milliarden Euro wieder das Rekordniveau von 2014, meldet das Statistische Bundesamt. Doch die tatsächlichen Summen sind viel höher. Der Staat erhält davon nur einen Bruchteil. Die großen Erbschaften lassen die Ungleichheit in Deutschland anwachsen.

2016 wurden laut Statistischem Bundesamt 43,6 Milliarden Euro vererbt, fast 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei handelte es sich vor allem um Wertpapiere und Bankguthaben. Steuerpflichtig waren davon auf Grund von Freibeträgen und Steuervergünstigungen und anderen Abrechnungen nur rund 60 Prozent. Die Erbschaftsteuereinnahmen beliefen sich mit  5,7 Milliarden Euro auf 13 Prozent des geerbten Volumens.

Nur 18 Prozent der Schenkungen steuerpflichtig

Noch krasser waren die Verhältnisse bei den Schenkungen, die sich auf 65,2 Milliarden Euro summierten, über die Hälfte davon Betriebsvermögen. Steuerpflichtig waren davon nach Berechnungen der Statistiker lediglich knapp 18 Prozent. Die festgesetzte...Lesen Sie den ganzen Artikel bei berliner-zeitung