Unglaublich: Diese Amateurzeichnung hilf Polizei bei Täteridentifizierung

Eigentlich braucht es schon etwas mehr als eine Amateurzeichnung, damit die Polizei einen möglichen Täter ermitteln kann. Doch in diesem unglaublichen Fall kam einem Beamten beim Betrachten der comichaften Skizze ein Geistesblitz.

Ein Polizist erkannte mithilfe dieser Zeichnung einen Verdächtigen. (Bild-Copyright: lancaster.crimewatchpa.com)

Phantombilder von Verbrechern sollten eigentlich möglichst detailliert und naturgetreu sein, damit die Polizei mit ihnen eine heiße Spur durch Hinweise aus der Bevölkerung erhält. In diesem aktuellen Fall reichte aber offenbar eine Amateurzeichnung, die eher an einen Comic erinnert als an einen echten Menschen. Der zunächst unbekannte Mann hatte einen Stand am Central Market in Lancaster, Pennsylvania überfallen und war laut Zeugenaussage zu Fuß geflüchtet.

Zum Glück konnte ein Angestellter einer Skizze anfertigen und so den Beamten zeigen, wie der Täter in etwa ausgesehen hatte. Allerdings war der Amateurmaler eher bewandert im comic- als im fotorealistischen Stil – machte aber nichts, denn wie durch ein Wunder erkannte einer der Polizisten den Räuber wieder. “Obwohl die Skizze, die vom Zeugen vorgelegt wurde, sehr amateurhaft und cartoonig wirkt, hat sie zusammen mit einer genauen Beschreibung dazu geführt, dass einer der Beamten den Namen eines potenziellen Verdächtigen liefern konnte”, so das Lancaster Bureau of Police auf seiner Seite.

Fassen konnte die Polizei den Mann allerdings noch nicht. Vielleicht kann Twitter bei der Suche aber behilflich sein. Denn seit CBS über den Fall berichtete, machen sich viele User mit selbst gezeichneten Bildern und einem Augenzwinkern auf Täterjagd.

Einigen bereitet das Phantombild aber auch Kopfschmerzen: “Stellt euch mal vor, ein Freund von euch sieht die Zeichnung und identifiziert euch sofort. Ich müsste mein gesamtes Leben überdenken.”