Unfall: Neue Entwicklung bei verletztem Rodler

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Unfall: Neue Entwicklung bei verletztem Rodler
Unfall: Neue Entwicklung bei verletztem Rodler

Der polnische Rennrodler Mateusz Sochowicz soll nach seinem Trainingsunfall auf der Bahn für die Olympischen Winterspiele in Peking das Krankenhaus am Freitag verlassen.

Wie die Organisatoren der Spiele am Freitag mitteilten, sei der 25-Jährige am linken Knie operiert worden. Zudem habe er sich bei dem Unfall am Montag tiefe Schnittwunden am rechten Bein zugezogen.

Gleichzeitig dementierten die Olympia-Organisatoren Medienberichte, wonach es eine halbe Stunde bis zur Erstversorgung des Athleten gedauert habe. Nach ihren Angaben wurde der Pole innerhalb von drei Minuten nach dem Vorfall behandelt.

„Ich konnte den Knochen sehen“

Zuvor hatte auch Sochowicz selbst schwere Vorwürfe erhoben. Er klagte auf dem polnischen Onlineportal Onet, dass das Personal an der Bahn "wirklich inkompetent" gewesen sei und sagte, der Unfall hätte "tragisch enden können". "Nach dem Aufprall schaute ich auf mein Bein und konnte den Knochen sehen. Ich stand unter Schock", erzählte Sochowicz.

Nach SID-Informationen war der Unfall offenbar die Folge eines Missverständnisses: Sochowicz nahm seinen Trainingslauf vom etwas niedriger gelegenen Frauenstart in Angriff. Nach zwei Kurven läuft die Eisbahn mit dem Männerstart zusammen, hier versperrte aber eine Art Weiche den Weg. Diese hätte bei einer Fahrt vom Frauenstart geöffnet sein müssen.

Im eigens für die Winterspiele (4. bis 20. Februar) neu erbauten Yanqing Sliding Center finden derzeit ausgiebige Trainingsläufe statt, auch die deutschen Rodler um Natalie Geisenberger und Felix Loch sind vor Ort. Am 20./21. November wird dort auch die neue Weltcup-Saison eröffnet.


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