Nach Unfall: Kramp-Karrenbauer wachte von eigenem Schrei auf

Einen Tag vor dem Unfall: Annegret Kramp-Karrenbauer kommt zur Fortsetzung der Sondierungen von Union und SPD im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin. Foto: Bernd von Jutrczenka

Berlin (dpa) - Rund zwei Wochen nach ihrem Autounfall hat die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) noch immer leichte Beschwerden an der Halswirbelsäule.

«Deshalb trage ich im Flugzeug und im Auto eine Halskrause zur Stabilisierung. Aber ich kann wieder normal arbeiten», sagte die CDU-Politikerin der «Bild am Sonntag». Als das Unglück geschah, habe sie auf dem Rücksitz geschlafen. «Ich bin von meinem eigenen Schrei aufgewacht. Es hat einen Moment gedauert, bis ich begriffen habe, dass ich es war, die geschrien hatte.»

Kramp-Karrenbauers Dienstwagen war am 11. Januar auf dem Weg zur letzten Sondierungsrunde von Union und SPD in der Nähe von Potsdam auf einen Lastwagen aufgefahren. Die Politikerin musste ins Krankenhaus und verpasste die letzte Verhandlungsrunde: «Das ist, als ob man bei einer Fußball-WM im Finale plötzlich wegen einer Verletzung ausfällt», sagte die 55-Jährige. «Das war bitter, aber es hat mir auch klargemacht: Man ist nicht unersetzlich.»