Unfall mit "Flixbus": Fahrer nahm Medikamente - Gutachten soll Klarheit bringen

Der Bus kam von der Straße ab, geriet in Schieflage und musste abgestützt werden

Nach dem Fernbus-Unfall auf der A24 in Nordbrandenburg soll ein Gutachten klären, ob die Fahrtüchtigkeit des Busfahrers durch Medikamente beeinträchtigt war. Der 52-Jährige gilt als mutmaßlicher Verursacher des Unfalls mit zwei Autos, bei dem eine Autoinsassin am Sonntag schwer verletzt wurde. Zuvor war die Rede von zwei Schwerverletzten gewesen.

Der Busfahrer habe zugegeben, Medikamente genommen zu haben, teilte die Polizei am Montag mit. Er habe aber keinen Alkohol getrunken. "Er war nüchtern", sagte ein Sprecher. Es wurde eine Blutprobe genommen. Ein Ergebnis des toxikologischen Gutachtens soll frühestens in zwei Wochen vorliegen.

Flixbus: Busfahrer bisher als zuverlässig bekannt

Nach Angaben von Flixbus habe der Fahrer bisher als zuverlässig gegolten. Er sei unfallfrei unterwegs grewesen. Es gebe auch keine Hinweise zu einer regelmäßigen Einnahme von Medikamenten des 52-Jährigen, teilte ein Sprecher am Montag mit. Ein Drogen- und Alkoholtest sei negativ verlaufen. Zur genauen Ursache des Zusammenstoßes mit zwei Autos am Sonntagabend lägen noch keine gesicherten Informationen vor.

Flixbus hat keine eigenen Busse, sondern arbeitet mit mittelständischen Busunternehmern und deren Fahrern zusammen. Das Unternehmen verwies am Montag auf regelmäßige Sicherheitstrainings und externe Kontrollen. Sicherheit für Fahrgäste und Fahrer habe klare Priorität, hieß es.

Der Bus hatte zwischen Herzsprung (Ostprignitz-Ruppin) und dem Autobahndreieck Wittstock/Dosse erst ein Auto beim Überholen ge...

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