Unfall beim Southern 100: James Cowton tödlich verunglückt

Gerald Dirnbeck
Beim Southern 100 auf der Isle of Man ereignet sich ein Unfall mit vier Fahrern. James Cowton verliert sein Leben und Ivan Lintin befindet sich in kritischem Zustand.

Die Roadracing-Szene kommt nicht zur Ruhe. An diesem Wochenende findet das Southern 100 auf der Isle of Man statt. Am Donnerstag kam es beim Rennen der 600ccm-Challenge zu einem schweren Unfall mit vier Fahrern. Der Veranstalter bestätigte daraufhin die tragische Nachricht. James Cowton war seinen Verletzungen erlegen. Ivan Lintin war ebenfalls involviert und soll sich in einem kritischen Zustand befinden.

Die beiden weiteren Fahrer haben diesen Unfall, der im Abschnitt Stadium Bends passiert ist, glimpflich überstanden. Jamie Coward hat sich an der Schulter verletzt und Mickey Evans bei den Armen und Beinen. Informationen zum Unfallhergang gibt es nicht. Die Veranstalter untersuchen den Vorfall gemeinsam mit der Polizei, denn der Gerichtsmediziner hat das verlangt.

Beim North West 200 feierte Cowton seinen ersten großen Erfolg. Der Fahrer aus Yorkshire siegte im zweiten Supertwin-Rennen. In den vergangenen Jahren gewann er drei Rennen beim Southern 100. Ein weiterer Erfolg in diesem Jahr war der Sieg im Supersport-Rennen beim Cookstown 100. Cowton wurde 26 Jahre alt.

Lintin ist ebenfalls ein bekannter Fahrer der Roadracing-Szene. Zweimal holte der Mann aus Lincolnshire den Lightweight-Sieg auf der Isle of Mann TT. Dazu feierte er in dieser Klasse zwei Siege beim North West 200 und drei beim Ulster-Grand-Prix. Sein Zustand ist laut Veranstalter kritisch. Weitere Informationen gibt es diesbezüglich nicht.

Es ist eine schwarze Phase für die Roadracing-Gemeinde. Bei der Isle of Man TT waren Dan Kneen und Adam Lyon tödlich verunglückt. Vergangene Woche verlor William Dunlop beim Skerries 100 sein Leben.