UN-Hilfskonvoi in Syrien erreicht Ost-Ghuta

Erstmals seit der Eskalation der Gewalt im belagerten Ost-Ghuta hat ein Hilfskonvoi die syrische Region erreicht. Dutzende Lastwagen mit medizinischen Hilfsgütern und Nahrung für 27 500 Menschen sind in das Gebiet eingefahren.

Die syrische Regierung vermindert ihre Angriffe seit einer Woche täglich für eine fünfstündige Feuerpause. Dazu UN-Koordinator Ali Al-Za´tari:

"Wir sind nicht an die fünf Stunden gebunden. aben gesagt, dass ein humanitärer Konvoi längere Zeit braucht. Wir sind jetzt bei zwölf bis sechzehn Stunden.  Diesen Konvoi zu entladen, wird viele Stunden dauern. Wir werden erst nach Einbruch der Dunkelheit zurückfahren können".

Die humanitäre Situation in Ost-Ghuta ist desaströs. Bewohner berichten, es fehle an Essen sowie an Wasser und Strom. Ärzten mangelt es an Material. In den kommenden Tagen sollen weitere Hilfslieferungen nach Ost-Ghuta folgen.