Umschlag mit tausenden Euro im Zug gefunden: So reagierten die glücklichen Finder

Ehrlich währt am längsten, so lautet ein altes Sprichwort, das sich die Finder eines Umschlages, in dem mehrere tausend Euro steckten, zu Herzen genommen haben.

Umschlag mit Geld bei Polizei abgegeben. (Bild-Copyright: Martin Konz/ddp images)

Was ein namentlich unbekanntes Paar am Freitagmorgen in einem Interregio-Express zwischen Berlin-Zoo und Berlin-Ostbahnhof auf der Zugtoilette fand, ist unglaublich. Dort lag ein Briefumschlag mit sage und schreibe 7.200 Euro einfach herum. Was tut man mit so einem Fund? Viele hätten das Geld wohl heimlich eingesteckt und behalten. Die ehrlichen Finder handelten allerdings anders und meldeten die Sache. Der Umschlag ging zunächst an eine Zugbegleiterin, bevor er der Polizei übergeben wurde.

Die berichtete von dem Vorfall auf Twitter und schrieb: “Pärchen findet 7.200 € in einem Umschlag auf der Zugtoilette und gibt das Geld ab. Der 71-jährige Eigentümer meldete sich bereits bei uns, atmete auf und freut sich über so viel Ehrlichkeit. Gute Tat – gutes Gefühl – gutes Karma.”


Eine Frage interessierte die User natürlich brennend: “Gibt es bei so einem Fund einen gewissen Finderlohn?”


Darauf antwortete die Bundespolizei etwas wage: “Den Anspruch auf Finderlohn regelt das Bürgerliche Gesetzbuch, sofern ein Verlangen darauf besteht.”


Aber auch ein anderes Thema beschäftigt die Twitter-Nutzer nach dieser Meldung: “Warum schleppt man so viel Bargeld mit sich rum? Und wie zur Hölle kann man sowas vergessen???” Leider bleibt diese Frage unbeantwortet.


Für die Finder des Geldumschlags gibt es jede Menge Beifall. Die meisten Twitter-Nutzer outen sich dabei ebenfalls als ehrlich Haut und geben an: “Ich würde bestimmt einen Moment lang ernsthaft darüber nachdenken, es zu behalten. Und mir ausmalen, welche meiner Probleme oder die meiner Angehörigen ich damit sofort lösen könnte. Es aber schließlich am Ende doch abgeben…”