Umsatzeinbußen bei Verbindungstechnik-Spezialist Norma geringer als befürchtet

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MAINTAL (dpa-AFX) - Die Umsatzeinbußen beim Verbindungstechnik-Spezialist Norma fallen 2020 doch nicht so stark aus wie befürchtet. Nach ersten Schätzungen liege der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 950 Millionen Euro. Das sei ein organischer Rückgang von 12,3 Prozent, teilte Norma am Freitag im hessischen Maintal mit. Zuletzt war das Management von 16 Prozent weniger bei den Erlösen ausgegangen.

Grund für das bessere Abschneiden ist laut Konzern vor allem die Erholung zum Jahresende im Bereich Engineered Joining Technology (EJT) in allen drei Regionen. Dieser Geschäftsbereich entwickelt auf die Kunden abgestimmte Technologien im Gegensatz zu den standardisierten Markenprodukten. Die Norma-Aktie gewann auf die Nachricht hin leicht und ist auf den Tag betrachtet wenig verändert.

Das Ziel für die bereinigte Marge des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) bestätigte Norma. Diese soll bei mehr als 5 Prozent liegen, hatte der Konzern im Oktober mitgeteilt.

Die Corona-Krise hatte den im Nebenwerteindex SDax <DE0009653386> notierten Autozulieferer stark getroffen. Nach einem verlustreichen ersten Halbjahr war Norma im dritten Quartal unter dem Strich in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt.