Umfrage zeigt: Diese Faktoren sind für das Glück im Job völlig egal

Was bei der Arbeit glücklich macht, hängt von vielen Faktoren ab. (Bild: ddp images)

Ein Forscherteam der „London School of Economics“ hat 20 000 Menschen in ganz Europa befragt, was sie bei der Arbeit glücklich macht. Verblüffend, wie viele Faktoren dabei überhaupt keine Rolle spielen.

Klar stöhnt man mal, wenn man mal wieder spät aus dem Büro kommt. Wirklich entscheidend für die Zufriedenheit am Arbeitsplatz ist die Arbeitszeit laut der Studie der „London School of Economics“ aber nicht. Wenn die Work-Life-Balance im Allgemeinen ok ist, nehmen die Arbeitnehmer es bei der Zeit nicht so genau. Die zweite Erkenntnis der Forscher: Wer eine Führungsposition innehat ist, ist nicht automatisch glücklicher als ein normaler Angestellter. Denn mehr Geld und Einfluss bringen auch mehr Verantwortung mit sich – und die kann einem auch die Laune verhageln.

Lesen Sie auch: Darf man ohne Unterwäsche zur Arbeit?

Wirklich erstaunlich sind auch die Erkenntnisse, die die Forscher über die Gleitzeit gewonnen haben. Unbestritten ist es damit einfacher, Beruf, Familie und Freizeit unter einen Hut zu bringen. Glücklicher sind Gleitzeitarbeiter deswegen aber nicht. Und diejenigen, die tagsüber richtig malochen, sind auch nicht unglücklicher als die, die eine ruhige Kugel schieben. Solange man abends noch genug Energie für die Freizeitgestaltung hat, ist die Schinderei des Tages locker zu verschmerzen. Gleiches gilt übrigens auch für Boni: Auch sie spielen für das Glück der Arbeiter fast keine Rolle.

Lesen Sie auch: Umfrage: Deutschen fällt Technikpause weniger schwer als Chinesen

Natürlich haben die Forscher die Menschen auch gefragt, welche Aspekte unabdinglich sind, wenn man mit seiner Arbeit glücklich werden will. Und die lauten: eine ausgewogene Work-Life-Balance, die Raum für Freizeit und Familie lässt. Nette Kollegen, die für ein gutes Arbeitsklima sorgen. Eine Arbeit, die abwechslungsreich ist und einem immer wieder auch Neues abverlangt. Die Möglichkeit, Arbeitsprozesse aktiv mitzugestalten und in die höheren Ränge aufzusteigen. Und zuletzt natürlich das Gehalt. Doch egal, wie viele Punkte der eigene Arbeitsplatz aufweist oder nicht: Wirklich unglücklich sind vor allem die Menschen, die gar keine Arbeit haben.

Sehen Sie auch: Wie viele Tassen Kaffee am Tag sind eigentlich gesund?