Umfrage: SPD legt leicht zu

Wahlplakate für die Bundestagswahl

Die SPD hat einer aktuellen Umfrage zufolge in der Wählergunst leicht zugelegt. Nach vier Wochen der Stagnation verbesserten sich die Sozialdemokraten in dem am Mittwoch veröffentlichten "Stern-RTL-Wahltrend" um einen Prozentpunkt auf 23 Prozent. CDU/CSU kommen unverändert auf 40 Prozent, während die FDP im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf sieben Prozent nachgibt.

Damit kommen Union und FDP zusammen auf 47 Prozent. Grüne, Linke und AfD verharren bei jeweils acht Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen zusammen sechs Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 24 Prozent, ein Punkt mehr als in der Vorwoche.

Bei der Kanzlerpräferenz verliert Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU) im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte, während SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz auf seinem niedrigsten Wert seit seiner Nominierung verharrt: Wenn der Regierungschef direkt gewählt werden könnte, würden sich der Forsa-Umfrage zufolge 21 Prozent aller Wahlberechtigten für Schulz entscheiden und 50 Prozent für Merkel.

Für den "Stern-RTL-Wahltrend" befragte das Forsa-Institut in der vergangenen Woche 2503 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 2,5 Prozentpunkten.