Umfrage: Das denken die Kölner über Kardinal Meisner

Von er ist „nicht der Richtige für Köln“ bis „ein großer Kardinal“.

Wir haben Kölner gefragt, welche persönliche Bedeutung der verstorbene Kardinal Meisner für sie hat.

Udo (74) Buchmüller mit seiner Frau Ruth, Köln

Ich mochte ihn und habe ihn als sehr offen und ehrlich erlebt. Meisner war einer, der sagt, was er will,  aber mit seinen Äußerungen auch immer wieder einmal angeeckt ist.

Hartmut Barthel (77), Köln

Er war nicht der Richtige für Köln. Das Domkapitel wollte ihn nicht und er wollte Köln nicht. Da wäre er besser in einem Büro in Rom aufgehoben gewesen. Die Verwaltung hat er gut gemacht, aber ein guter Seelsorger war er nicht!

Dorothea Hövel-Kleibrink (45), Köln

Ich hab immer sehr aufmerksam verfolgt, was er so sagt. Das war sehr pointiert und entweder fand man’s gut oder nicht. Man konnte nicht gleichgültig zu seiner Meinung stehen. Manchmal hat er damit aber auch die Leute verletzt, war mein Eindruck.

Marianne (66) und Henrik Hanstein (66, Leitung Kunsthaus Lempertz), Köln

Wir standen ihm sehr nahe und haben ihn gut gekannt. So viel, wie er in seinem Leben gekämpft hat, so friedlich ist er eingeschlafen! Er war ein großer Kardinal und hatte eine wichtige Rolle in Rom. Ohne ihn hätte es den Weltjugendtag in Köln nicht gegeben!

Heinz-Gerd Richartz (87), Köln

Ich erinnere mich, wie ich mit meinen Kindern zu seiner Amtseinführung gegangen bin. Da hat er gesagt: „Ihr habt mich ja nicht gewollt!“ und alle Kölner haben gejubelt. Er war immer ehrlich, das fand ich toll!...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta