Umbenennung vor Börsengang: Aus Deutscher Asset Management wird DWS

dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank wird ihre hierzulande sehr bekannte Fondsmarke DWS künftig weltweit für die Vermögensverwaltung nutzen. Der Name Deutsche Asset Management (Deutsche AM), wie die Geldanlage-Sparte offiziell noch heißt, tritt in den Hintergrund und wird schließlich ganz verschwinden. Der neue Auftritt, der ab Anfang 2018 ausgerollt wird, geschieht passend zum geplanten Börsengang der Vermögensverwaltungstochter des Frankfurter Geldhauses.

"Unsere neue globale Marke DWS baut auf unseren über 60 Jahre zurückreichenden Wurzeln im deutschen Markt auf", erklärte Deutsche-AM-Chef Nicolas Moreau am Dienstag. Der Großteil des Geldes, das die Deutsche Bank für ihre Kunden verwaltet, kommt aus Deutschland (42 Prozent), gefolgt von Amerika (28 Prozent), dem restlichen Europa samt dem Nahen Osten und Afrika (25 Prozent) sowie Asien-Pazifik (5 Prozent). Etwas mehr als die Hälfte des Geschäfts entfällt dabei auf institutionelle Kunden wie Pensionsfonds, der Rest sind Privatkunden.

Die Deutsche Bank hatte im Rahmen ihres konzernweiten Umbaus angekündigt, ihre Vermögensverwaltung als eigenständiges Unternehmen an die Börse zu bringen, aber die Mehrheit behalten zu wollen. Das soll zum einen Geld in die Kasse spülen, zum anderen aber auch der Vermögensverwaltung mehr Freiräume eröffnen für ihr weltweites Wachstum. Geplant ist, dass die Gesellschaft selbst zum Börsengang auch unter dem Namen DWS antritt.